Thomas Lindenberger, Institutsleiter von 2009-2012

Erreichbar per   eMail am ZZF Potsdam

geb. 1955 in Heidelberg

Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Europäische Geschichte
und Öffentlichkeit

außerplanmäßiger Professor an der Universität Potsdam, Deutschland

Herbstsemester 2010: Gastprofessor am Historischen Institut der Central European University, Budapest, Lehrveranstaltung "Policing 20th Century Europe"


Arbeitsgebiete:

  • Geschichte Europas nach 1945, Geschichte des Kalten Krieges
  • Massenmedien und Zeitgeschichte
  • Sozial- und Alltagsgeschichte der DDR
  • Theoretische Fragen der Alltagsgeschichte
  • Geschichte der Polizei und der Gewalt im 20. Jahrhundert
     

Ausbildung:

2002
Habilitation in Neuerer Geschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam

1992
Dr. phil. in Geschichtswissenschaft, TU Berlin

1981
Magister-Artium in Geschichte und Philosophie an der FU Berlin


Beruflicher und akademischer Hintergrund

seit Juli 2008
außerplanmäßiger Professor an der Universität Potsdam

2007-2008
Lehrstuhlvertretung für Europäische Geschichte bzw. Zeitgeschichte an der Universität Köln

2007-2008
stellvertretender Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam

seit 1996
Projektleiter am ZZF Potsdam

1993-1995
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Zeithistorische Studien, Potsdam

1993
Visiting Professor für German Studies am Connecticut College, New London/Connecticut, U.S.A.

1984-1991
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für sozialwissenschaftliche Forschungen und am Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin

1981-1984
Mitgründung und Organisator der Berliner Geschichtswerkstatt e. V.

 

Ausgewählte Publikationen

Der lange Sommer einer kurzen Demokratie: Die DDR zwischen "Wende" und Vereinigung, in: Klaus-Dietmar Henke (Hg.), Revolution und Vereinigung 1989/90, dtv: München 2009, S. 343-352

Stasiploitation – Why Not? Reconciliation and Misogyny in Florian von Donnersmarck’s The Lives of Others, in: German Studies Review 31/3 (2008), S. 558-566.

(Hg.) Alltag, Erfahrung, Eigensinn. Historisch-anthropologische Erkundungen, Campus: Frankfurt a. M./New York 2008, 504 S. (mit Belinda Davies, Michael Wildt)

(Hg.) Conflicted Memories: Europeanizing Contemporary Histories, Berghahn: New York/Oxford 2007, 293 S. (mit Konrad H. Jarausch)

Volkspolizei. Herrschaftspraxis und öffentliche Ordnung im SED-Staat, 1952-1968, Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2003, 504 S. (Zeithistorische Studien, hg. v. Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; Bd. 27)

(Hg.) Herrschaft und Eigen-Sinn in der Diktatur. Studien zur Gesellschaftsgeschichte der DDR, Köln, Weimar, Wien: Böhlau 1999, 370 S.

(Hg.) Physische Gewalt. Studien zur Geschichte der Neuzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1995, 368 S., (mit Alf Lüdtke)

Straßenpolitik. Zur Sozialgeschichte der öffentlichen Ordnung in Berlin, 1900-1914, Bonn: Dietz 1995, 432 S.

Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik. Materialien zum Wahlverhalten 1919-1933, München: C. H. Beck 1986, 251 S. (mit Jürgen Falter und Siegfried Schumann)
 

Bibliographie

Lehre und Betreuung von Dissertationen und Diplomarbeiten

Vorträge und Veranstaltungen

Board-Mitgliedschaften

Links

Thomas Lindenberger
Titel: 
Prof. Dr.
Vorname: 
Thomas
Nachname: 
Lindenberger
Position: 
Direktor
Institut: 

Ludwig Boltzmann-Institut für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit