Gertraud Diendorfer-Ratzenböck, stellv. Institutsleiterin von 2005-2008

Titel: 
Mag. phil.
Vorname: 
Gertraud
Nachname: 
Diendorfer-Ratzenböck
Position: 
ehem. stellvertretende Direktorin
Institut: 

Demokratiezentrum Wien

aktuelle Webpräsenz: http://demokratiezentrum.org/de/team/gertraud_diendorfer.html

Gertraud Diendorfer-Ratzenböck, Mag. Phil., ist stellvertretende Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit sowie Geschäftsführerin des Demokratiezentrum Wien.

Kompetenzprofil

Projekt- und Wissensmanagement, Projektentwicklung, wissenschaftliche Projektarbeit, Konferenzorganisation etc.

Ausbildung

  • Studium der Geschichte, Philosophie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien.
  • 1986/1987 Studienaufenthalt in Berlin

Beruflicher Werdegang

  • Seit Jänner 2000  Geschäftsführende Leiterin des Demokratiezentrum Wien;
  • 1997 - Gründung und Aufbau des Forum Politische Bildung; Konzeption, Redaktion und Produktion der Themenhefte  Informationen zur Politischen Bildung.
  • 1990 bis 1996: langjährige Verlagstätigkeit (u.a. Programmverantwortliche für das Wissenschaftsprogramm im Verlag Jugend&Volk)
  • Juli 1989 bis Juli 1990: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes
  • 1984 Mitbegründerin der Wiener Historikerinnen
  • Seit 1989 Leitende Mitarbeit an Forschungsprojekten zu zeitgeschichtlichen und demokratiepolitischen Themen. Rezente Auswahl:
    - Dissonante Geschichtsbilder. Empirische Untersuchung zu Geschichtsbewußtsein und Identitätskonstruktion von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Österreichische Akademie der Wissenschaften), 2005-2006
    - Creative Access: Digital archives between open knowledge society and commodification in Vienna (WWTF / Science for Creative Industries), Beginn September 2004 bis August 2006
    - Iconclash. Kollektive Bilder und Democratic Governance in Europa (>node< BMBWK) 2003/2004
    - Forschungsprojekt „Medienpolitik in Österreich 1945-1983“. (Jubiläumsfonds der OeNB), 2002
    - Forschungsprojekt „Who is Austria? Eine interaktive Geschichte der Zweiten Republik“ (Jubiläumsfonds der OeNB), 2000/2001

PUBLIKATIONEN: (Mit)Herausgeberin bzw. Autorin

  • Demokratie-Bildung in Europa. Herausforderungen für Österreich, Herausgeberin gem mit Sigrid Steininger, Schwalbch, erscheint 2006
  • Politische Bildung neu, Schulbuch Herausgeberin gem. mit  Herbert Dachs und Heinz Fassmann, Wien 2005.
  • Konzepte und Kontroversen. Materialien für Unterricht und Wissenschaft in
    Geschichte – Geographie – Politische Bildung, Mitherausgeberin mit P.Eigner, P.Feldbauer, E.Fuchs, P.Filzmaier, M.Hoffmann-Schneller, K.Husa, E. Kreisky, B. Mandl, S.Rosenberger, H.Schiessler, H.Suschnig, H.Wohlschlägl, 2002 ff, erscheint jährlich.
  • Von der Informations- zur Wissensgesellschaft, Working paper zur ExpertInnentagung „Perspektiven der Informationsgesellschaft – Technische und gesellschaftliche Entwicklungen am 5. 11 2002 zur Vorbereitung des World Summit on Information Society (WSIS) 2003 in Genf.
  • Das Internet als Herausforderung für Politische Bildung, in: Medienimpulse. Beiträge zur Medienpädagogik Nr. 39, hg. v. BMBWK, Wien 2002, S. 67ff.
  • Zeitgeschichte im Wandel. Tagungsband zu den 3. Österreichischen Zeitgeschichtetagen 1997 (zus. mit G. Jagschitz und O. Rathkolb), Wien 1998.
  • Familie: Arbeitsplatz oder Ort des Glücks? Historische Schnitte ins Private (zus. mit M. Bernold, A. Ellmeier, J. Gehmacher, E. Hornung, B. Wirthensohn), Wien 1990.

PUBLIKATIONEN: Redaktion

  • Schriftenreihe Informationen zur Politischen Bildung, hg. v. Forum Politische Bildung, Wien-Innsbruck (seit 1991 ff.) sowie diverse Sonderbände

AUSSTELLUNGEN

Mitgestalterin, -organisatorin und -autorin der Wanderausstellung der „Initiative 70 Jahre  Frauenwahlrecht“: „Wer wählt, gewinnt? 70 Jahre Frauenwahlrecht , WUK 1989