LBI EGÖ-Institutsreihe

Studies in European History and Public Spheres

Erscheint bei StudienVerlag, Innsbruck und Transaction Publishers, Brunswick, N.J. 

Herausgeber: Thomas Lindenberger 

Erschienen im Dezember 2009:

Band 1: Stefanie Mayer/Mikael Spång (Hg.)
Debating Migration
Political Discourses on Labor Immigration in Historical Perspective
Studies in European History and Public Spheres
224 Seiten, gebunden, € 29,90, ISBN 978-9-7065-4858-0

Dieser Band analysiert die Debatte über die Arbeitsmigration nach Österreich und Schweden, insbesondere durch einen Vergleich der Diskussionen der 60er-Jahre mit heutigen Problematiken. Verschiedene Themen werden einer Langzeitbetrachtung unterzogen, während eine komparative Perspektive es den Autoren zusätzlich möglich macht, Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Ländern zu skizzieren.
Außerdem enthält der Band Kommentare von Experten auf dem Gebiet der Arbeitsmigration aus früheren und gegenwärtigen Auswanderungsländern wie Finnland, Türkei, dem frühere Jugoslawien und der Tschechischen Republik, was eine zusätzliche komparative Dimension ergibt.

Erschienen im März 2011:

Band 2: Muriel Blaive/Christian Gerbel/Thomas Lindenberger (Hg.)
Clashes in European Memory
The Case of Communist Repression and the Holocaust
Studies in European History and Public Spheres
296 Seiten, gebunden, € 39,90, ISBN 978-3-7065-4812-0

Dieser Band präsentiert, vergleicht und analysiert die widersprüchlichen Erinnerungen an die kommunistische Unterdrückung und an den Holocaust in Österreich, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Polen, Russland, Schweden, der Schweiz, dem ehemaligen “Westen” im Allgemeinen und dem früheren Jugoslawien. Im Speziellen werden die Fallstudien sowohl unter dem Gesichtspunkt der “Konkurrenz der Erinnerungen” und der gelegentlich miteinander im Widerstreit liegenden Geschichtspolitik und des kommunikativen Gedächtnisses erörtert. Die Ergebnisse tragen zu einem vertieften Verständnis der widersprüchlichen Erinnerungen in den verschiedenen nationalen Arenen bei. Die vergleichende Vorgangsweise ermöglicht auch die Identifikation transnationaler Erinnerungsmuster. An die länderspezifischen Fallstudien schließt sich ein theoretischer Teil an, in dem Historiker und Kulturwissenschaftler über ambivalente Aspekte der Erinnerung, der Geschichtsschreibung und der Identität im heutigen Europa reflektieren. Dank dem Input, den einige der namhaftesten Gelehrten auf diesem Gebiet leisten, sind die Ergebnisse originell und anregend und gehen über herkömmliche Auseinandersetzungen dieser Art hinaus, indem sie neue Richtungen für die Debatten der kommenden Jahre vorgeben.

Erschienen im Oktober 2010:

Band 3: Christiane Hintermann/Christina Johansson (Hg.)
Migration and Memory
Representations of Migration in Europe since 1960
Studies in European History and Public Spheres
224 Seiten, gebunden, € 29,90, ISBN 978-3-7065-4859-5

Der Band widmet sich der Frage, in welcher Gestalt Migration, die MigrantInnen selbst und
ihre Geschichten in verschiedenen europäischen Ländern in der kollektiven Erinnerung vorhanden sind. Zu diesem Zweck werden Schulbücher und Museen und Ausstellungen zum Thema Migration analysiert. Die Autoren behandeln Themen, die eng mit den heutigen Einwanderungsgesellschaften verknüpft sind, und tragen darüber hinaus zur Sichtbarkeit der Migrationsgeschichten bei, die ein Teil einer gemeinsamen europäischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind. 
 

Erschienen im August 2010:

Band 4: Benjamin Drechsel/Claus Leggewie (Hg.)
United in Visual Diversity
Images and Counter-Images of Europe
Studies in European History and Public Spheres
320 Seiten, gebunden, € 32,90, ISBN 978-3-7065-4860-1

Europa leidet nicht nur an einem “Mythendefizit” (Wolfgang Schmale), sondern, wenn der Schein nicht trügt, auch unter einem Mangel an Visualisierung. Die Publikation widmet sich dem Problem des Mangels an ikonischer Plastizität und der daraus folgenden Schwäche im symbolischen Bereich, die Europa (oder der Europäischen Union) zu schaffen machen. Eine Schlüsselfrage ist daher: “Was ist Europa?” Wie wird es in Bilder übersetzt, wie wird es visuell konstruiert?
 

Erschienen im September 2010:

Band 5: David Tréfás/Jens Lucht (Hg.)
Europe on Trial
Shortcomings of the EU with regard to democracy, public sphere, and identity

Studies in European History and Public Spheres
220 Seiten, gebunden, € 29,90, ISBN 978-3-7065-4861-8

Der Band untersucht den Zusammenhang zwischen Öffentlichkeit und Identität im Hinblick auf die zunehmende Verlagerung politischer Macht von den Nationalstaaten in Richtung EU. Die Autoren bemühen sich um eine Antwort auf die Frage, ob und wie weit eine europäische Öffentlichkeit und eine europäische Identität konstituiert worden sind.