Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte Migration und Gedächtnis, 2007-2010

Während der ersten Forschungsperiode (2006-2009) wurden von den Teams in Wien und Malmö Projekte in zwei Forschungslinien durchgeführt. Die zusammenfassenden Ergebnisse werden in Form von zwei Buchpublikationen der wissenschaftlichen Öffentlichkeit präsentiert. Bereits im Dezember 2009 ist die ZweiautorInnen-Monographie Debating Migration von Stefanie Mayer und Michael Spång erschienen. Im Herbst 2010 erscheint die von Christiane Hintermann und Christina Johansson herausgegebene Anthologie Migration & Memory. Verlag: StudienVerlag/Transaction Press.

Migration & Memory: Representations of Migration in Europe since 1960

Holocaust- und Kommunismus-Erinnerung, 2006 bis 2008

In den Jahren 2006 bis 2008 wurde dieses Forschungsfeld im Rahmen des "European Research Fellowships" von den Österreichischen Lotterien gefördert.

 

Das Forschungsfeld unter der Leitung von Oliver Rathkolb wird vornehmlich entlang des Gegensatzes von offiziellen Geschichtspolitiken und kommunikativen Gedächtnissen strukturiert. In dieser Perspektive sind die offiziellen Geschichtspolitiken zumeist das Ergebnis legitimer Interventionen politisch-staatlicher Akteure, die auf Grund ihrer Machtpositionen bestimmte Versionen der Vergangenheit implementieren können. Geschichtspolitiken sind somit vor allem eingebettet in die Herrschaftsverhältnisse der politisch-staatlichen Akteure und wandeln sich mit ihnen.

Politische Ikonographie und Europäisches Bildgedächtnis, 2007 bis 2009

Das abgeschlossene Projekt kann unter "Europäisches politisches Bildgedächtnis" unter http://www.demokratiezentrum.org/themen/europa/europaeisches-bildgedaechtnis.html eingesehen werden.
 

Das Hauptinteresse dieses Forschungsfeldes ist die Verbindung zwischen Ikonen und Ikonographien und europäischen Identitäts-Diskursen. Das ist ein zentrales Forschungsfeld, umso mehr als bislang der visuelle Aspekt von der politischen Kommunikationsforschung zumeist ignoriert wurde. Aber "Abu Ghraib" und "9/11" haben uns daran erinnert, dass Bilder immer schon hoch wirksame politische Instrumente waren.

Kalter Krieg und Europäische Öffentlichkeit, 2005 bis 2009

Die Emergenz einer europäischen Öffentlichkeit lässt sich daran messen, inwieweit gemeinsam geteilte Aufmerksamkeits- und Relevanzstrukturen zwischen den nationalen massenmedialen Arenen vorhanden sind. Daher untersucht das fög in Zürich die Synchronität und Intensität der Berichterstattung, sowie Konvergenzen und Divergenzen der Deutungen und der Sprecher in den unterschiedlichen Arenen.

Ob diese öffentliche Kommunikation identifikative Bezüge nach sich zieht, wird mit Hilfe von verschiedenen Indikatoren gemessen. Äußerungen, die den Geltungsanspruch erheben, sich auf ein gemeinsames "Wir" nationaler, transnationaler oder internationaler Herkunft zu beziehen, werden genauso erfasst wie die Wahrnehmung und die Bewertung des "Anderen".

Autoritarismusprojekt, 2006 bis 2009

Autoritäre und totalitäre Erfahrungen, autoritäres Potential und demokratische Werten in Polen, Tschechien, Ungarn und Österreich

Dieses Projekt wurde vom Zukunftsfonds der Republik Österreich gefördert, teilweise wurde die Forschungstätigkeit von den Österreichischen Lotterien gesponsert.
 

Ziel des Projektes ist, das gegenwärtige autoritäre Potential und das demokratische Potential in Polen, Tschechien, Ungarn und Österreich zu erheben, wobei von besonderem Interesse der Vergleich zwischen Österreich und den postkommunistischen Staaten ist.